sd main logo
Stimme des Friedens
Menu

Presse über Hülya Friebe 

Ein paar Pressestimmen

Sie sind Journalist(-in) und haben Fragen zu Hülya Friebe, Pressemeldugnen, Terminen, Aufnahmen, Auftritten oder Songs? Wir helfen Ihnen gern persönlich weiter. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf: 

Als Ansprechpartner für Akkreditierungswünsche, Interviewanfragen und weitere Anliegen steht Ihnen Hülyas Team gerne zur Verfügung, dass Sie bequem per E-Mail erreichen. 

 

Die Berliner Gazette titelte

"sehr mutig", "eine neue Grenzüberschreitung."

 

ONetz Der Neue Tag - Amberg/Weiden/Sulzbach-Rosenberg

ONetz

"Hülya Friebe: Starke Stimme des Friedens"

Das respektvolle Miteinander der Kulturen und Religionen ist eine Herzensangelegenheit der in Erbendorf geborenen Singer-Songwriterin Hülya Friebe. Ihre einfühlsame Musik handelt von der zeitlosen Sehnsucht nach Liebe und Frieden, in ihrer seelentiefen Stimme schwingen Hoffnung, Zuversicht und Mut.


Stadt Spiegel 

Siebtes Arche Noah Fest auf dem Kennedyplatz

Ein friedlich-fröhliches Miteinander der Religionen

Der Sonntag fand seine Höhepunkte in der „Stunde des Friedens“ mit gefühlvollen Liedern der Singer/Songwriterin Hülya Friebe


Kölner Stadtanzeiger

Sufi-Soul in der Osmanischen Herberge Ein Festival der Weltmusik

„Top Act“: Hülya Kandemir soll nach Sötenich kommen. „Bevor sie ihren jetzigen musikalischen Weg vom Popstar zur inspirierten Künstlerin eingeschlagen hat, spielte sie mit so bekannten Künstlern wie Joan Baez, Konstantin Wecker, Sheryl Crowe, Bonnie Tyler und Angelo Branduardi zusammen“


 WDR"Der Spiegel meines Herzens"

Sie stand kurz vor dem Durchbruch, ein Musikvideo war geplant, der Plattenvertrag unterschriftsreif. Aber dann entdeckte die Sängerin Hülya Kandemir den Islam für sich und zog sich zurück. Heute steht sie wieder auf der Bühne, ohne Kopftuch, aber tiefgläubig, und besingt die Liebe zu ihrem Schöpfer.

 

Bayerischer Rundfunk

Lebenslinien Hülya - Die Freiheit in mir

Hülya, Tochter türkischer Einwanderer wächst in der Oberpfalz auf. Mit 16 bricht sie die Schule ab, um Sängerin zu werden. Die zierliche Türkin mit der großen Stimme ist schnell erfolgreich. [...] Heute lebt die junge Frau wieder ohne Kopftuch und beginnt eine neue Musikkarriere.

 

Der Neue Tag

Sie versteht sich als Brückenbauerin zwischen Orient und Okzident. Songwriterin Hülya Kandemir beeindruckt mit einem Liederabend.

Ihre Stimme und ihr Gitarrenspiel klingen klar, ihre Liedtexte sind oft sozialkritisch. Dabei suche sie die Nähe zu ihren Mitmenschen und das Miteinander der Kulturen. Mit ihren türkischen Wurzeln sei sie Brückenbauerin zwischen Orient und Okzident, versuche die beiden Welten miteinander zu vereinen. [..] Und das gelang Hülya Kandemir zwischen den Bücherregalen hervorragend.

 

O-Netz

Hülya Kandemir: Liedermacherin und Autorin kehrt zurück: Hülya ...

https://www.onetz.de › Weiden › Weiden in der Oberpfalz › Kultur 29.04.2013 - Ihr Kopftuch hat sie abgelegt. "Sie braucht es nicht mehr", heißt es in einer aktuellen Presse-Info, "denn es kommt ihr nicht auf den äußeren Anschein an. Die inneren Werte sind es, die ihr wichtig sind." Und doch gibtes ein weiteres äußeres Zeichen der Veränderung: "Ego" - das erste Album von Hülya ...

 

Hülya Kandemir - Tz München

https://www.tz.de › Politik › Hülya: Was ein Kopftuch bedeutet – und was nicht 08.09.2016 - Hülya Kandemir, Jahrgang 1975, hat sich nach einem vielversprechenden Start in der Musikbranche von einem Tag auf den anderen entschlossen, ihre Haare zu bedecken. Kandemir nennt die Gründe für ihre Entscheidung damals – und sie sagt, warum sie das Kopftuch acht Jahre später wieder abnahm ...

 

Reportage über Hülya Kandemir und den Wandel von Religiosität ...

www.ufuq.de/reportage-ueber-huelya-kandemir-und-den-wandel-von-religiositaet-di...22.06.2015 - In unseren Fortbildungen verweisen wir oft auf Hülya Kandemir als Beispiel dafür, wie sich Religiosität auch im Altersverlauf verändern kann. Religiosität ist eben nicht statisch – mit 14 glaubt man anders als mit 34 oder mit 74. Das ist eigentlich eine banale Feststellung, aber Nichtmuslim_innen genauso ...


Interview Nürnberger Nachrichten

 „Es nervt mich, wenn Leute über Europa schimpfen“  Die deutsch türkische Liedermacherin HÜLYA FRIEBE aus Nürnberg spricht über Religion, Deutschland und Frauen im Musikgeschäft.  Hülya Friebe wurde 1975 in Erbendorf in der Oberpfalz geboren, ihre Eltern kamen 1973 aus der Türkei nach Deutschland. Sie wuchs mit neun Geschwistern auf. Schon früh interessierte sie sich für Musik, spielte mit Anfang 20 im Vorprogramm ihres Idols Joan Baez in München. Seit vier Jahren lebt die Singer/Songwriterin und Gitarristin in Nürnberg. Hier produziert sie lnstrumentalsongs sowie Lieder auf Deutsch, Englisch und Türkisch. Mit ihrem Mann hat sie die Produktionsfirma Sema Zenema gegründet und arbeitet derzeit im hauseigenen Studio an mehreren neuen Alben. [...] Hülya Friebe ist „die Stimme des Friedens“. Die deutsch türkische Liedermacherin, die in Nürnberg lebt, setzt sich für Liebe und Toleranz ein. Zur „Blauen Nacht" ist Hülya, als Musikerin lässt sie ihren Nachnamen weg, in der Nürnberger Egidienkirche zu erleben. Im Interview spricht sie über ihren künstlerischen und spirituellen Lebensweg.  Frau Friebe, hätten wir uns vor elf, zwölf Jahren getroffen, säßen Sie mir jetzt mit Kopftuch gegenüber. Warum haben Sie es abgelegt?  Ich habe damals eine, sagen wir, asketische Form der Religion gelebt, eine eher in sich gekehrte. Für damals war das auch vollkommen in Ordnung, aber heute kann ich nichts mehr damit anfangen. Ich habe mich dem Sufismus zugewandt, speziell den Schriften des Derwischs Mevlana aus dem 12. Jahrhundert. Ich bin auch Mitglied im Nürnberger Mevlana Verein. Das Besondere an ihm ist, dass er keine Grenzen setzt, sondern alle Menschen einlädt, egal welcher Religion sie angehören. Er urteilt nicht. Seine Botschaft ist eine Botschaft der Liebe. Mevlanas Form des Sufismus reflektiert für mich einen Islam, der sich auf die Übersetzung des Wortes Islam, welches Hingabe und Gotter gebenheit bedeutet, beruft, und sich mit Zeit und Ort mitentwickelt, up to-date bleibt sozusagen.  Sind Sie religiös aufgewachsen? Eher locker religiös. Der Islam spielte schon eine Rolle, aber Kopftuch hat meine Mutter zum Beispiel keines getragen.  Warum haben Sie sich dafür entschieden? Ich habe zunächst die andere Seite stark ausgelebt, das Show Business und die Musikszene. Doch das war irgendwann sehr anstrengend für mich. Nach Tourneen hatte ich oft schlimme Depressionen. Ich konnte diese Rolle einfach nicht annehmen. Die Religion und das Gebet gaben mir damals Halt und Frieden, Nach und nach kamen aber immer mehr "menschliche" Regeln dazu, man sagte mir, was man als Muslima machen dürfe und was nicht. Und so verbot ich mir selbst immer mehr Dinge, um ja nichts falsch zu machen. Das Kopftuch war in der Tat so etwas wie eine Flucht weg von der Show Welt, in der man immer etwas darstellen muss. Ich wollte nicht als Sexualobjekt wahrgenommen werden. Generell sollte jede Frau aber Kopftuch tragen dürfen, wenn sie es möchte. An sich ist es ja auch überhaupt nichts Islamisches. Glaube darf allerdings nie Zwang sein, ich lehne jede Art von Dogma in allen Religionen ab. Dazu gehört naturlich auch, dass ich niemandem von meinen Weg überzeugen will. Aber ich wünsche jedem, dass er sich im Laufe seines Lebens weiterentwickelt.  Damals haben Sie auch einen großeren Plattenvertrag abgelehnt. Daran war eigentlich Konstantin Wecker schuld. Er hat mir gesagt: Das bist nicht du. Du bist keine Pop-Diva, du bist eine Liedermacherin. Das war damals auch die absolut richtige Entscheidung.  Im Jahr 2005 erschien ihr Buch „Himmelstochter Mein Weg vom Popstar zu Allah“, von dem Sie sich heute distanzieren.  Nein, ich stehe dazu. Aber es ist Vergangenheit, ich habe mich weiterentwickelt. Die Idee zu dem Buch war an mich herangetragen worden, um das Bild des Islam in Deutschland zu verbessern. Es fand auch große Beachtung und plötzlich stand ich mehr in der Öffentlichkeit als vorher, es trat also genau das Gegenteil von dem ein, was ich ursprünglich ja erreichen wollte. In dieser Zeit geriet die Musik etwas in den Hintergrund und irgendwann rebellierte auch mein Körper wieder und ich merkte, ich muss etwas ändern. In dieser Zeit kam ich verstärkt mit Mevlana in Kontakt. Die Entscheidung, das Kopftuch dann abzusetzen, war schwieriger, als es aufzusetzen. Die Reaktionen darauf waren teilweise heftig. Aber ich merkte: Recht machen kann ich es sowieso nicht jedem.  Kürzlich haben Sie den Song „[We] love Europe“ veröffentlicht, eine Hymne an Europa, das Video haben Sie in Nürnberg Auf AEG gedreht. Was war die Inspiration für das Lied?  Es nervt mich, wenn Leute über Deutschland und Europa schimpfen. Jedes Land, jede Kultur, jeder Mensch hat gute und schlechte Seiten. Aber ich liebe es, hier zu leben und ich bin überzeugte Europäerin. Ich kann Gott nicht genug dafür danken, dass ich in Deutschland zur Welt kam. Ich bezeichne mich als Deutsch-Türkin, ich passe eher nach Deutschland. Aber auch die Türkei ist ein Land, in dem man relativ frei leben kann.  Da würden Ihnen sicher viele widerspiechen.  Durch die einseitige Berichterstattung der Weltpresse sind aber viele Informationen über die Türkei in Umlauf, die nicht stimmen. Man darf doch auch nicht vergessen: Die Türkei war lange eine Militärdiktatur. Vor 30, 40 Jahren gab es oft kein Wasser, keinen Strom, die Menschen waren arm. Erdogan hat das Leben für viele Menschen in der Türkei einfach besser gemacht. Ich sehe jedoch eigentlich alle Politiker skeptisch, sie dienen oft anderen Interessen als denen ihres Volkes. Aber meine Aufgabe als Musikerin ist es nicht, mich in die Politik einzumischen.  Was steht demnächst musikalisch auf Ihrer Agenda? Ich arbeite sowohl an Instrumental Songs als auch an Liedern auf Deutsch, Englisch und Türkisch. Außerdem habe ich das Projekt "Four Women for Peace" gestartet. Für Frauen ist es im Musikgeschäft und nicht nur da nämlich wirklich schwierig. Wir wollen nicht nur selbst als Band auftreten, sondern auch Frauen unterstützen und ihnen in unserem hauseigenen Studio die Möglichkeit geben, die Musik zu machen, die sie machen wollen. Frauen müssen endlich ihren Wert und die Qualitäten ihrer Weiblichkeit erkennen, anstatt bessere Männer sein zu wollen. Interview: SUSANNE HELMER  Nürnberger Nachrichten  Hülya tritt am kommenden Samstag, 4. Mai, im Rahmen der „Blauen Nacht“ ab 20 Uhr in der Nürnberger Egidienkirche auf. Weitere Informationen im Internet unter www.huelya.eu  presse-archiv/artikel/NN_Nürnberger_Nachrichten